Zeitungsbericht Stuttgarter Nachrichten
Expo 2000 macht
auch im Südwesten Station
Zwölf Projekte
aus Baden-Württemberg registriert
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Stuttgart
- In 670 Tagen beginnt die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover.
Doch nicht nur an der Leine soll das Generalthema „Mensch - Natur -
Technik“ behandelt werden. Weltweit wird auch an externen Expo -
Standorten dieses Thema aufgegriffen. Die ersten zwölf Projekte aus
Baden - Württemberg sind jetzt offiziell registriert. |
„Die Expo 2000 wird erstmals eine Weltausstellung im wahrsten Sinne des Wortes sein“, sagt Christian Ahrens, der bei de Weltausstellung für die externen Projekte in Deutschland zuständig ist. Bisher sind nach seinen Worten international und in der Bundesrepublik jeweils 176 Projekte aus vielen Bewerbungen ausgewählt worden. Horst Mehrländer, Wirtschaftsstaatssekretär im Land und als zweiter Vorsitzender einer Bundesjury für die Projektauswahl mitverantwortlich, beschreibt die Ziele der externen Expo- Standorte: „Diese Projekte stellen den Praxisbezug zu den Generalthemen des Expo her.“Zusätzlich soll erreicht werden, daß die Expo in der gesamten Republik präsent ist. Ferner, so Mehrländer, „wollen wir regionale Impulse setzen“. Ahrens macht aus den Vorteilen der dezentralen Projekte für die Expo keinen Hehl. Bereits im Vorfeld der Weltausstellung könnte so beim Publikum großes Interesse geweckt werden. Warum, so fragt Ahrens , sollten Gäste aus den USA nicht zwischen Neuschwanstein und Oberammergau einen Abstecher zum einen oder anderen Expo- Projekt machen. | Auch Mehrländer rechnet damit, daß die Expo- Projekt im Südwesten bei den Besuchern ankommen. Zur Zeit werde zusammen mit dem Tourismusverband Baden - Württemberg ein Konzept für die Vermarktung erarbeiten. Mehrländer erwartet einen Wettbewerb mit anderen Bundesländern. „Die Frage ist , wie viele Besucher können wir nach Baden Württemberg lenken.“ Finanziell müssen sich die dezentralen Projekte selbst tragen und um Sponsoren werben. Die Uni Hohenheim, die unter dem Titel „Hohenheim 2000“ - Agrarforschung und Technologietransfer im Dienste von Nachhaltigkeit und Ernährungssicherung“ einen Wissenschaftspfad durch ihre Institute und Labors plant, rechnet mit Kosten von über einer Million Mark. „Wir haben bereits so viele Zusagen, daß wir frohen Herzens die Expo - Regiestrierung unterzeichnen können“ , sagt ein Sprecher. In einer am Mittwoch beginnenden Serie stellen wir die baden - württembergischem Expo - Projekte ausführlich vor. |
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Letzte Aktualisierung am 19. September 2004.